Der bevorstehende Umzug wird langsam sehr greifbar. Ich war Farbe kaufen, habe mir Helferlein organisiert, plane langsam was hier schon nächste Woche Sonntag in den Umzugswagen kommt, schreibe mir auf wo ich mich ummelden muss (Bank und so'n Quatsch), habe einen Einrichtungsplan für das neue Zimmer gezeichnet, habe meine Dosensammlung schwerenherzens zum Pfandautomaten gebracht und das Gefühl von panischer Angst bewegt mich dazu, nachts unheimlich schlecht zu schlafen.
Das Problem ist, dass ich mit meiner Heimatsstadt noch nicht so richtig abgeschlossen habe. Daran arbeite ich gerade - alte Rechnungen begleichen, nicht mehr so oft in Erinnerungen schwelgen, Dinge endlich abhaken. Aber das fällt mir wahnsinnig schwer, weil alles mit Zu- und Eingeständnissen, Ehrlichkeit, Mut und Emotionalität verbunden ist. Ich werde gerade mit so ziemlich all meinen Schwächen konfrontiert und es ist mir alles viel zu viel.Vielleicht sehe ich das zu melodramatisch, ich bin ja nicht aus der Welt, ich kann ja immer wieder zu Besuch da sein.
"Ich werde mein Abi machen, es feiern, den Sommer ohne Verpflichtungen genießen,
eine nette WG finden, ausziehen und ab Oktober studieren."
Ich sende dir ganz viel Liebe! Und finde es total nachvollziehbar. Ich wüsste nicht, wie ich klarkommen würde, wenn das alles jetzt für mich anstehen würde. Pass auf dich auf :) <3
AntwortenLöschenDie Rostbratwurst hat vollstes Verständnis für dich! Mir würde das auch alles total über den Kopf wachsen. Ich wurde heute schon emotional, weil es mein letzter erster Schultag war. :O
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